Server mieten oder kaufen: Was kostet eine Maschine wirklich?
Die Kosten eines eigenen Servers enden nicht beim Kauf. Wir gehen die Folgekosten durch und zeigen, wann sich die Miete eher lohnt.
Auf den ersten Blick wirkt es einfach: einen Server kaufen, ins Büro oder in einen gemieteten Schrank stellen und jahrelang nutzen. Mit dem Kauf ist die Rechnung aber nicht erledigt. Zu einer eigenen Maschine gehören viele Kosten und Aufgaben, die bei der Anschaffung leicht übersehen werden.
Was ein eigener Server tatsächlich bedeutet
- Der Preis der Maschine auf einmal. Die Anschaffung ist eine große einmalige Ausgabe, und das Geld ist jahrelang in der Maschine gebunden.
- Strom und Kühlung. Der Server läuft Tag und Nacht und muss gekühlt werden. Dazu braucht es einen geeigneten Raum und eine unterbrechungsfreie Stromversorgung.
- Netzwerk. Eine schnelle, stabile Internetanbindung und feste IP-Adressen, die in einem Büroanschluss oft nicht enthalten sind.
- Ausfälle. Wenn ein Bauteil defekt ist, muss der Austausch organisiert und bezahlt werden, und bis dahin steht das System.
- Alterung. Nach einigen Jahren ist die Maschine für die Aufgabe zu langsam, und die Anschaffung beginnt von vorn.
Was Sie bei der Miete bekommen
Ein Mietserver läuft in einem Rechenzentrum, in dem Stromversorgung, Kühlung und Netzanbindung Sache des Anbieters sind. Auch Hardwaredefekte sind nicht das Problem Ihres Unternehmens. Sie zahlen eine monatliche Gebühr für die Nutzung, und diese Gebühr ist planbar.
- Keine große einmalige Ausgabe, die Kosten verteilen sich gleichmäßig.
- Die Größe des Servers kann dem Bedarf folgen, Sie müssen nicht auf Jahre im Voraus planen.
- Wenn Sie zusätzlich den Managed Service wählen, sind auch Updates und Überwachung des Betriebssystems nicht Ihre Aufgabe.
Wann eine eigene Maschine trotzdem besser sein kann
Wenn ein System wegen eines Gesetzes oder einer internen Vorgabe physisch am Firmenstandort stehen muss oder wenn lokale Geräte die Maschine direkt nutzen, kann ein eigener Server sinnvoll sein. Bei den meisten Unternehmensanwendungen, Onlineshops und Datenbanken gibt es eine solche Vorgabe jedoch nicht.
Wie Sie richtig vergleichen
Rechnen Sie zusammen, was die Maschine über ihre gesamte Nutzungsdauer kosten würde: Anschaffung, Strom, Kühlung, Netzwerk, die für Wartung aufgewendete Arbeitszeit und die zu erwartenden Reparaturen. Vergleichen Sie diese Summe mit der Miete für denselben Zeitraum. Der größte Unterschied liegt oft nicht im Geld, sondern in den Aufgaben, die Ihnen abgenommen werden.
Wenn Sie Ihre eigenen Zahlen mit einem Angebot für einen Mietserver vergleichen möchten, schreiben Sie uns, wofür Sie die Maschine nutzen würden, und Sie erhalten ein Angebot mit allen Posten.